Hier kommentiere ich aktuelle Bücher und Artikel, die sich mit dem Thema Führung und mit wissenschaftlichen Einrichtungen beschäftigen.

Dieses Buch gibt einen Überblick über die Führung von akademischen Einrichtungen in Deutschland und zeigt, welche Persönlichkeitskriterien erfolgreiche Führungskräfte in diesem Umfeld auszeichnen und welche Erfolgsrezepte zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung ihrer akademischen Institutionen führen. Ich kombiniere quantitative Auswertungen zum Stand der Führung an wissenschaftlichen Einrichtungen mit Best-Practice-Beispielen und leite daraus ein konkretes Leadership-Modell für Führungskräfte ab.

Mein Buch richtet sich vor allem an Entscheider bei der Besetzung von Führungspositionen in der Wissenschaft und an Nachwuchswissenschaftler, die eine Führungslaufbahn in der Wissenschaft anstreben.

»Gute Führung stärkt die Freiheit der Wissenschaft und schafft neue Möglichkeiten«

Ein Interview auf der Plattform Wissenschaft schafft Zukünfte (wissenschafftzukuenfte.de) über die Herausforderungen bei der Führung von Wissenschaftseinrichtungen, über die Diversität an der Spitze sowie die Auflösung des vermeintlichen Widerspruchs von starker Führung und Wissenschaftsfreiheit.

Ein Governance-System mit Schwachstellen

Ein Artikel vom 06. Juni. 2020 in wissenschaftsmanagement.de über die Komplexität der Leitung deutscher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, bei der sich viele interne und externe Akteure Entscheidungsgewalt und Zuständigkeiten teilen.

Unis brauchen starke Spitzen

Ein Artikel in Die Zeit vom 30. Oktober 2019, der die Bedeutung von Führung an Universitäten betont.

Eine Uni muss Spitzenforschung und Breite bieten

Ein Interview in der Lausitzer Rundschau vom 11. November 2019, in dem grundsätzlich Trends in der Präsidentensuche für Universitäten angesichts der gescheiterten Präsidentenwahl an der BTU Cottbus-Senftenberg diskutiert werden.

Schlechte Führung lässt sich in der Krise nicht mehr verstecken

Ein Impulsbeitrag in Jan-Martin Wiardas Blog vom 12. Mai 2020, in dem die Notwendigkeit starker Führungen in Bildungs- und Wissenschaftsinstitutionen angesichts der Corona-Krise hervorgehoben wird.

Das Buch von Claudia Peus und Kollegen/innen bietet Personalverantwortlichen an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen einen praxisnahen Überblick über Grundlagen und Methoden einer erfolgreichen Personalauswahl. Ein Buch für Personalverantwortliche sowie Professorinnen und Professoren aller Fachrichtungen.

Ein aus meiner Sicht sehr gutes und umfassendes Werk, das die Besonderheiten von Recruiting-Verfahren im Wissenschaftsbereich verdeutlicht.

Diese umfassende Abhandlung beschreibt in der Tiefe das deutsche Wissenschaftssystem, und behandelt das Wissenschaftsmanagement auf verschiedenen Ebenen, von der individuellen bis zur Hochschulebene.

Aus meiner Sicht lebt das Buch davon, dass Experten der deutschen Wissenschaftslandschaft zu Wort kommen, die als wirkliche Kenner der Materie nicht nur ihre Kenntnisse einbringen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen aussprechen können.

Harvard Professor Robert Kegan und Harvard Associate Director Lisa Laskow Lahey präsentieren ein Konzept, wie unsere individuellen Überzeugungen – zusammen mit den kollektiven Denkweisen in unseren Organisationen – eine natürliche, aber starke Immunität gegen Veränderungen schaffen. Sie zeigen, wie man durch kleine Schritte diese innere Immunität überwinden und dadurch seine selbst gesteckten Ziele erreichen kann.

Das Buch illustriert anschaulich das Konzept „Immunity to Change“. Mir hat es geholfen, mir darüber klar zu werden, warum es mir manchmal so schwer fällt, gewisse Dinge zu tun, obwohl ich von deren Richtigkeit überzeugt bin.

In regelmäßigen Abständen untersucht der American Council on Education  (ACE) unterstützt durch das TIAA-Institute die Führungsspitze der amerikanischen Universitäten und Colleges.

Eine umfassende Informationsquelle darüber, wer die amerikanischen Hochschulen führt.

Die Harvard-Professorin und Leadership-Expertin Linda Hill stellt unter Führungskräften eine weitverbreitete und irrtümliche Annahme fest, dass eine „gute“ Führungspersönlichkeit auch ein wirksamer Innovationsmanager sei. Die Wahrheit aber sei, dass ein hochinnovatives Umfeld eine besondere Art von Führung erfordert, die das „kollektive Genie“ der Menschen in der Organisation entfesselt und nutzbar macht.

Das Buch ist aus meiner Sicht eine Inspiration zum Thema Führung in hochinnovativen Umfeldern, und daher gerade auch für den Hochschul- und Forschungssektor relevant.

Die Leadership-Expertin Erica Ariel Fox, Mitbegründerin von Mobius Executive Leadership, nutzt Erkenntnisse aus der westlichen Psychologie und der östlichen Philosophie, um die Kluft zwischen dem, was Menschen erreichen wollen, und dem, was sie tatsächlich tun, zu schließen. Sie erklärt, wie Führungskräfte ihr Führungspotenzial maximal entwickeln können.

An diesem Buch beeindruckt mich, wie Fox die Brücke schlägt zwischen abstrakt-philosophischen Überlegungen und ganz konkreten Anwendungen in der alltäglichen Führung.